Lesenswertes der Anderen.

Joachim Steinhöfel

“Der restringierte Code von Merkel, die Sprache bildungsferner Schichten, das sprachliche Niveau einer 10jährigen, ihre kurzen, grammatisch einfachen, häufig unvollständigen Sätze, sowie die begrenzte Anzahl von Adjektiven und Adverbien sind eine Zumutung für jeden Mittelschüler, der ein Telefonbuch aufschlagen kann.”

Merkel und das Netz-DG: Das Gestammel einer unaufrichtigen Frau

Oliver Zimski

“Als tapferer Dauerhörer und Nachrichten-Junkie hast du gelernt, zwischen den Zeilen zu hören. Du riechst förmlich die Angst der RBB-MitarbeiterInnen, die immer weiter nach rechts driftende Realität könnte in ihre gemütliche Filterblase einbrechen und ihre schöne linksgrüne Welt beschmutzen, in der sich – außer den immer zahlreicher werdenden Rassisten, Hetzern und Fremdenfeinden – alle Menschen lieb haben und Ringelreihen tanzen.”

http://www.achgut.com/artikel/selbstgespraeche_sind_die_besten_interviews

 

Wolfram Ackner

Politstroh zu Gold spinnen

Archi W. Bechlenberg

“Ein Klavier schien mir in meiner frühen Kindheit wie selbstverständlich zu jeder Wohnungseinrichtung zu gehören. Bei uns stand ein schwarzes Piano von Bechstein im Herrenzimmer, und es stand nicht nur da, es wurde auch oft und gerne gespielt. Vor allem meine Mutter, die wohl über den Krieg einen dicken Stapel Noten gerettet hatte, ließ die Tasten erklingen, und das durchaus souverän.

Mir als Kind gefielen die Melodien, die die Mutter spielte, ausgesprochen gut, was wohl daran lag, dass ihr Repertoire nicht aus klassischen Werken bestand, sondern aus Schlagern ihrer Jugend. Also alles von Friedrich Hollaender, Lothar Brühne, Michael Jary, Peter Kreuder, Peter Igelhoff oder Theo Mackeben, und sie sang auch dazu und konnte pfeifen wie Ilse Werner. Leichte Kost somit, die mir, dem Vorschulkind, angenehm in den Ohren klang.

Mein Vater beherrschte das Instrument ebenso, überließ die abendliche Unterhaltung aber lieber meiner Mutter, und gegen Ende der 1950er Jahre hielt dann das erste Fernsehgerät im Haus Einzug. Das Klavier blieb zwar stehen, doch nun meist mit zugeklapptem Deckel.”

http://www.achgut.com/artikel/das_antidepressivum_zum_sonntag_tastend_durchs_leben

 

Alexander Wendt

“Industriebashing gehört zu den bevorzugten Tätigkeiten von Journalisten, vor allem dann, wenn sie Deutschland vom Berliner Zentrum aus beschreiben. Die ganze Stadt dient bekanntlich als Beweis dafür, dass Produktionshallen und Schornsteine für die Wertschöpfung kaum nötig sind.”

Ökonomisches Feuilleton