Warum nicht auch noch Sugarbabes?

Und da hob das Mädchen sein Hemdchen hoch und sammelte sich die Taler hinein und war reich für sein Lebtag. (Bild: Ludwig Richter)

Die Deutschen füttern inzwischen so viele hungrige Mäuler, da sollte auch noch etwas für junge, lernbegierige Damen abfallen. Laut einer Untersuchung einer Datingagentur , die sich auf das Zusammenführen süßer älterer Herren mit süßen jungen Damen spezialisiert hat, lassen sich derzeit in Deutschland 15.000 Studentinnen von so genannten Sugardaddys finanziell und auch sonst irgendwie unter die Arme greifen. Das sei ein Anstieg von 2016 auf 2017 um fast 150 Prozent.

Wen und was solche Beziehungen mit sich bringen, kann man auf der Website der Agentur lesen: “Real gentlemen who don’t play games.” Also kein Backe Backe Kuchen Langweiler. “Established Sugar Daddies offer valuable guidance for long-term stability.” Lange Beziehungen mit etablierten, erfahrenen Süßholzrasplern; das verschafft der angehenden Wissenschaftlerin ohne Frage Planungssicherheit.

Man könnte das Thema für leicht schlüpfrig halten, aber selbst grundsolide Medien wie die WELT und das ZDF haben bereits darüber berichtet, die Liste der Berichte auf der Website der Agentur ist schier endlos.

Doch wir können nur warnen, denn es gibt dunkle Schattenseiten: Zu den angeblichen Vorteilen für Sugarbabes gehören nämlich  “Indulge in shopping sprees, expensive dinners, and exotic travel vacations” – und da muss doch wohl laut gefragt werden:  Bleibt denn da noch viel Zeit fürs Studieren? Die Antwort lautet natürlich NEIN! Und alleine aus diesem Grund können wir dieses Ernährungsmodell nur strikt ablehnen. Die Mädels sollen weiter Diät halten und ihr Studium in kurzer Zeit absolvieren! Basta.