Politik

Frauenmarsch in Berlin. Und Streit.

 

Die Frauenrechtlerin und kurdische Politikerin Leyla Bilge organisiert einen Frauenmarsch zum Kanzleramt.  Sie schreibt dazu:

“Es ist mittlerweile soweit, dass man sich als Frau in bestimmten Gegenden von Großstädten nicht mehr gefahrlos und ohne belästigt zu werden bewegen kann. Wenn die Polizei Frauen rät nicht mehr alleine joggen zu gehen ist eine Grenze des Ertragbaren erreicht.

Ja, Generalverdacht!

 

Vor einigen Wochen erschien in einer Berliner Zeitung der Text eines nach Deutschland eingewanderten arabischstämmigen Akademikers, der schildert, wie ihn andere in S- und U-Bahn misstrauisch anstarren. Bis ihm aufging: das Misstrauen der anderen verflüchtigte sich prompt, wenn er mit seiner Frau und den Kindern unterwegs war. Auch, wenn er allein seine Kinder am Spielplatz hütete: kein vorsichtiger oder ängstlicher Blick.

Dort, so seine Erkenntnis, würden ihn die anderen als Familienvater sehen. Ist er allein unterwegs, sähen sie ihn als arabischen Mann. Dem Autor war klar, dass es dafür Gründe gibt.

Nippelalarm unterm Mikroskop

Man fragt sich schon, wer bei Facebook für die Durchsetzung der Zensurmaasnahmen tätig ist. Ich stelle mir vor, es ist die selbe Sorte Mensch, die nach sehr, sehr kurzer Einarbeitungszeit in Callcentern knechtet und überrumpelten Fernsprechteilnehmern Abonnements verkauft. Es schadet sicher nicht, linker Gesinnung zu sein und das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland höchstens dem Namen nach zu kennen. Anders lassen sich die derzeit laufenden Säuberungswellen nicht erklären.