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OTTO. Die Ausstellung

Caricatura Museum Frankfurt – Museum für Komische Kunst
26.4. – 2.9.2018

In diesem Sommer wird Otto Waalkes, der wohl beständigste deutsche Komiker, unglaubliche 70 Jahre alt. Seit langen Jahren hat er eine besondere Beziehung zu Frankfurt und hier speziell zu einigen Mitgliedern der Neuen Frankfurter Schule.

Das Caricatura Museum nimmt den runden Geburtstag daher zum Anlass, das bildnerische Werk Ottos auszustellen.

Otto Waalkes, geboren am 22.7.1948 in Emden, ist den meisten Menschen im deutschlachenden Raum als Film-, TV- und Bühnen-Komiker vertraut. Viele seiner Produktionen habe sich ins kollektive Gedächtnis mehrerer Generationen geschlichen und sind, etwas anspruchsvoller ausgedrückt, Klassiker geworden. Weniger bekannt ist, dass er 1970 an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg ein Kunstpädagogikstudium aufnahm.

Seine Leidenschaft fürs Zeichnen wurde durch amerikanische Comics geweckt. Bereits als Schüler erschuf er den Ottifanten, ein mutiertes Selbstportrait zu dem Rüssltier, das bis heute sein optisches Markenzeichen geblieben ist. Sein Kunststudium bei Hyper- und Surrealisten wie Hans Tiemann und Konrad Hausner führte ihn zwangsläufig zur altmeisterlichen Schichtenmalerei und penibel ausgeführten Ölbildern.

Ottos Erfolg als Bühnenkünstler drängte freilich den bildenden Künstler rasch in den Hintergrund. Hatten die Auftritte in diversen Clubs zunächst dazu gedient, sein Kunststudium zu finanzieren, wurden sie bald zum Selbstzweck. Bereits 1972 wird aus seinem ersten großen Solo-Auftritt seine erste LP „OTTO live“, die eine für Deutschland völlig neue Form der Komik populär macht: ein neues Tempo, neue Pointen und eine neue Form der Präsentation. Der Begriff „Stand-up-Comedian“ war damals genauso neu und unerhört wie das, was Otto Waalkes daraus gemacht hat.

Dennoch ließ er das Zeichnen nie sein, seine Plakate und Platten-Cover gestaltete Waalkes stets selbst. Einen näheren Einblick in sein Schaffen als komischer Zeichner erhielt die Öffentlichkeit Anfang der achtziger Jahre im „Buch OTTO“, in dem er neben den Texten seiner Shows auch selbstgezeichnete Bilderwitze und Cartoons präsentierte.

Wenn also die bildende Kunst keinen ganz unerheblichen Anteil an Otto Waalkes Schaffen hatte, so ist sie doch erst seit den 2010er Jahren wieder mehr in den Blickpunkt gerückt. Seine Gemälde sind ein Parforceritt durch die Kunstgeschichte, in dessen Verlauf Waalkes sich der unterschiedlichen malerischen Techniken bedient – je nachdem, welchen bekannten Meister er sich gerade vornimmt. Dabei wird sichtbar, dass hier kein Anfänger am Werk ist, der im Rentenalter ein neues Hobby entdeckt, sondern ein Könner, der nun dem bildnerischen Gestalten mehr Zeit widmen möchte als bisher. Das Ganze bleibt trotzdem eine Unverschämtheit – doch wer hätte von Otto anderes erwartet?

In der Ausstellung werden mehr als 200 Werke zu sehen sein, sowohl von seinen älteren Zeichnungen als auch von seinen aktuellsten Bildern.

Caricatura Museum Frankfurt
Museum für Komische Kunst
Weckmarkt 17, D-60311 Frankfurt am Main, Tel.: +49 (0) 69 212 301 61
caricatura.museum@stadt-frankfurt.de
www.caricatura-museum.dewww.facebook.com/caricaturamuseum

Kein Platz für Hass

So die Devise der maaskonformen sozialen Medien wie Facebook und Twitter. Seit Anfang Januar 2018 wird bekanntlich konsequent durchgegriffen. Aber natürlich stets differenzierend. Aus diesem Grunde wird jeder Beitrag sorgfältig von Verfassungsexperten auf seine Konformität mit den bundesdeutschen Gesetzen abgeklopft. Vor allem gilt es, denunziatorischen Anschuldigungen gegenüber einzelnen Mitgliedern und Beiträgen nachzugehen und diesen entweder statt zu geben, oder sie abzuschmettern.

Meine Schwäche für Nymphen


brach sich erstmals 1964 Bahn. Da war ich 15, mitten in der Pubertät und hängte mir “Hylas and the Nymphs” von John William Waterhouse an die Wand meines Kinderzimmers, das ich in ein Jugendzimmer umwandeln durfte. Es war der kanalisierte Wunsch nach dem Anblick weiblicher Schönheit, allerdings mehr oder weniger geschickt verbrämt mit vorgeschobenem Kunstinteresse.

Ihr da Ohm macht, Watt ihr Volt.

Abb. symbolisch
Abb. symbolisch

Dankenswerter Weise hat sich Roger Letsch dieser Fachfrau in Sachen Energie angenommen, ich hätte das nie und nimmer gekonnt, mir britzelt ab einer allzu heftigen Dummwutzigkeit nämlich die Sicherung durch, und das ist zwecks Beibehaltung von Sachlichkeit nicht wirklich dienlich.

Man könnte vielleicht zur Verteidigung der Grünen  Kompetenzkanone Annalena Baerbock anführen, dass sie dereinst oft und gerne Trampolin sprang, und dabei fällt frau sicher auch das eine und andere Mal auf den Kopf. Aber das alleine reißt sie nicht raus.

Ausgerechnet: Die grüne Kompetenz von Annalena Baerbock